Ölmühle Gilles: Ein Naturgenuss und einfach lecker

„Hochwertiger Produzent“: Landrat Achim Hallerbach freut sich über erweitertes Angebot 

Kreis Neuwied. Im Westerwald und am Rhein wachsen tolle Produkte, im Kreis Neuwied gibt es hervorragende Produzenten. Das Regionalprojekt „Naturgenuss Rhein-Westerwald – Regionalgenuss für Besser-Esser“ von Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft (WFG) und Naturpark Rhein-Westerwald will helfen, diese zu vermarkten. Und das geht am besten mit einer breiten Palette. Deshalb freuen sich Landrat Achim Hallerbach und Jörg Hohenadl von der Wirtschaftsförderung, dass die Ölmühle Gilles als Manufaktur hochwertiger regionaler Produkte nicht nur erhalten bleibt, sondern ihr Angebot noch ausgebaut hat. 

Stefan Preker, bislang bekannt als Artist, Zauberer und Clown „Herr Prekär“, hat während der Corona-Zeit beim Ehepaar Gilles das Handwerk erlernt, deren Mühle übernommen und sie nach Bonefeld geholt. Dort verarbeitet er nun Bio-Saaten aus unserer Region zu hochwertigen, sehr gesunden Ölen und verkauft diese unter anderem auf regionalen Märkten. Nach einer kleinen Verkostung zeigt sich Landrat Achim Hallerbach begeistert: „Ich kann die Öle uneingeschränkt empfehlen. Sie sind einfach lecker und wirklich etwas besonders“, bilanziert er und preist das Walnussöl als seinen persönlichen Favoriten an: „Unheimlich intensiv, aber gleichzeitig sanft im Geschmack!“, lautet sein Urteil. Auch Frau und Kinder seien abends sofort begeistert gewesen, ergänzt er noch.  

Wirtschaftsförderer Jörg Hohenadl hebt als begeisterter Hobbykoch vor allem die vielseitige Verwendbarkeit der regionalen Öle hervor. Er macht aber auch darauf aufmerksam, dass in der Ölmühle Gilles die Saaten kalt – das heißt bei einer Temperatur von maximal 39 Grad – gepresst werden. So verlieren die Öle, anders als in der industriellen Herstellung, keine wichtigen Inhaltsstoffe. „Das sind so wahre Gesundheitsbomben mit einem extrem hohen Anteil an wichtigen Omega-3-Fettsäuren“, unterstreicht er. 

Erste Partnerschaftsplakette für Gastgeber am Hotel Zur Post in Waldbreitbach angebracht

Das Hotel Zur Post in Waldbreitbach ist eines von 18 Naturgenuss-Gastronomiebetrieben und demonstriert nun schon an der Eingangstüre die Zugehörigkeit zu der Regionalinitiative Naturgenuss.

Achtung: Hier gibt es beste Produkte aus der Region! Das signalisiert das Hotel „Zur Post“ seinen Gästen schon am Eingang. Wo sonst schon mal Michelin-Stern, Gault-Millau-Hauben oder Trip-Advisor-Empfehlungen hängen, prangt in Waldbreitbach die  Naturgenuss-Plakette. Ein echtes Gütesiegel eben. Das wissen auch Hotel-Leiterin Odette Freytag und Küchenchef Bernd Reuschenbach, die sich freuten, jetzt als erster Projektpartner das neue, hochwertige Außenschild aus den Händen von Landrat Achim Hallerbach entgegennehmen zu können. 

 „Regionale Erzeugnisse sind noch nicht in aller Munde, aber verzeichnen eine stetig steigende Zahl an interessierten Konsumenten und Gästen. Das Hotel zur Post spürt ebenfalls immer mehr positive Reaktionen seiner Gäste auf das sich erweiternde Regionalangebot“, teilen Freytag und Reuschenbach zufrieden mit. Nicht nur im Restaurant vor Ort, sondern auch in Online Rezensionen gebe es von Hotelgästen immer mehr positive Rückmeldungen, die bewusst das Regionalangebot der Gastronomie loben. Das Waldbreitbacher Haus präsentiert seine Naturgenuss-Projektzugehörigkeit dabei nicht nur auf der Speisekarte, sondern stellt im Gastraum an mehreren Stellen die regionalen Erzeugerpartner und das Regionalprojekt in Worten und Bildern vor. 

Landrat Achim Hallerbach begrüßt ausdrücklich das Regionalengagement. „Die Fokussierung auf heimische Bezugsquellen und hochwertige regionale Lebensmittel kann einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen und für die Gastronomie eine echte Chance der Zukunftssicherung sein“, ist er überzeugt. 

Irmgard Schröer vom Naturpark und Projektleiter Jörg Hohenadl von der Kreiswirtschaftsförderung freuen sich über die positiven Entwicklungen des Netzwerks und der Vermarktungsinitiative. Mit der Steigerung des regionalen Genussangebots wird auch die Attraktivität der gesamten Landschaft zwischen Rhein und Westerwald erhöht. Eine Tatsache, die nicht nur Gäste, sondern auch Bewohner, und letztlich auch Firmen schätzen, die auf Fachkräftesuche sind.

Neben dem Hotel zur Post haben sich mittlerweile auch das Restaurant Sonnenseite in Bad Hönningen, der Geflügelhof Heinrichs in Bruchhausen sowie das Hotel-Restaurant Thalhauser Mühle für das hochwertige Naturgenuss-Mitgliedsschild zum Selbstkostenpreis entschieden. Die weiteren Teilnehmer haben neue Jahresmitgliedschafts-Aufkleber zum Anbringen an den Eingangstüren bekommen. 

Frühlingsgericht – Löwenzahnsalat mit krossem Bacon und wachsweichen Eiern

Nun sprießen die ersten jungen Löwenzahnblätter. Wie wäre es jetzt mit einem leckeren Löwenzahnsalat mit wachsweichem Ei und krossem Bacon?

In Frankreich heißt die Pflanze übrigens „Pissenlit“ – also Bettnässer -, was auf seine entwässernde, ausleitende Wirkung hinweist. Außerdem hat er wichtige Bitterstoffe, die wir heute in unserer Nahrung so selten finden und die gut für unseren Verdauungsapparat sind.

Aber keine Angst, der noch sehr junge Löwenzahn hat nur eine ganz milde Bitternote. Im Frühling weckt der Löwenzahn – wie übrigens auch Giersch, Brennnessel oder Bärlauch – durch seine vielen Vitalstoffe die Lebensgeister und regt unseren noch wintermüden Stoffwechsel an.

Hier das Rezept:

📌 Pro Person eine gute Handvoll junger, gewaschener Löwenzahnblätter, die oft schon im eigenen Garten wachsen, sofern man es zulässt.

📌 Eine leichte Vinaigrette aus Leinöl (z.B. von unseren Naturgenuss-Ölmühlen Biolandhof Alte Schmiede in Neitersen und Ölmühle Gilles in Bonefeld), dann Essig (z.B. einen Balsamessig von der Privatkelterei Junge in Gieleroth). Mischverhältnis Essig zu Öl 1:3 oder 1:4, je nachdem wie sauer du deine Vinaigrette magst. 

📌 Dann mittelscharfen Senf, Pfeffer, Salz und etwas Honig (z.B. von der kleinen Honigfabrik in Anhausen oder Hof Ronig in Dattenberg, beides Naturgenuss-Erzeuger) hinzugeben.

📌 Alles gut mischen und abschmecken.

📌 Dünne Scheiben Schinkenspeck oder Dörrfleisch kross in der Pfanne braten

📌 Jeweils ein Ei wachsweich kochen (z.B. von unseren Naturgenuss Erzeugern wie Wällerhof Augst, Biohof Neitzert, Geflügelhof Heinrichs, Hof Zöllerswies oder Biohof Pfau).

📌 Salat marinieren und mischen, auf dem Teller anrichten, in der Mitte das aufgeschnittene Ei geben und mit krossem Bacon umlegen.

Lamm aus dem Asbacher Land jetzt beim Waldbreitbacher Naturgenuss-Gastgeber

Bestes Lamm aus dem Asbacher Land gibt es nun auch im Hotel zur Post in Waldbreitbach.

Und wieder eine positive Nachricht aus unserem Naturgenuss-Netzwerk. Das erste Lammfleisch von unserem Naturgenuss-Erzeugerpartner Butzelhof in Windhagen-Hohn hat es in die Küche und auf den Teller unseres Naturgenuss-Gastgebers Hotel zur Post in Waldbreitbach geschafft.

Küchenchef Bernd Reuschenbach und Tina Haus vom Butzelhof kooperieren, und so gibt es nun leckeres Regional-Lamm als besonderes Tagesangebot – solange der Vorrat reicht. Lammragout und Flammkuchen mit Lammbolognese locken jetzt Besseresser ins Wiedtal. Dabei hat Bernd Reuschenbach noch weitere Zutaten wie Bergkäse von Hof Wäschenbach aus Katzwinkel und Bio-Chili-Leinöl vom Biolandhof Alte Schmiede in Neitersen mit in seine Rezepturen eingearbeitet. Ebenfalls beides tolle Naturgenuss-Erzeugerpartner! Einfach einmal einen Tisch reservieren und das neue Lamm-Angebot bei unserem Naturgenuss-Gastgeber genießen.

Mehr Infos und Tischreservierung unter www.hotelzurpost.de

Weinentdeckungen im Traditionsweingut in Leutesdorf

Wie ist es nach dem trüben und nassen Winter eigentlich um deine Weinbestände 🍷 bestellt?

Wenn du deine Vorräte auffüllen und dabei den einen oder anderen interessanten Wein vor Ort im Weingut erst einmal probieren möchtest, empfehlen wir dir einen Besuch bei unserem Naturgenuss-Regionalerzeuger im Weingut Mohr in Leutesdorf. Das Weingut Mohr zählt zu den traditionsreichsten Weingütern am Mittelrhein, hat viel Sinn für Kunst und Kultur und produziert Weine von besonderer Qualität und Stilistik.

Übrigens planen wir dort für den Sommer eine stimmungsvolle Veranstaltung zum Thema Wein und Käse. Sobald wir Termin und Inhalte dieses interessanten Kulinarik-Angebots organisiert haben, werden wir dich hier informieren.

Weitere Informationen zum Naturgenuss-Erzeuger Weingut unter: www.1640mohr.de

Frühlingsboten – Wildkräuterführungen mit dem Naturpark Rhein-Westerwald

Heute ist „Tag der gesunden Ernährung“ Genau der richtige Tag, um die Wildkräutersaison zu eröffnen. Es wachsen im Rheintal schon eine schöne Auswahl an Wildkräutern, wie Löwenzahn, Giersch, Schafgarbe, Spitzwegerich, Bärlauch, Brennnessel, Sauerampfer, Wilder Schnittlauch, Scharbockskraut, Gänseblümchen und Kresse.

Kennst du sie alle? Wenn nicht, kannst du an den Wildkräuterführungen des Naturparks Rhein-Westerwald teilnehmen und mehr über die grüne Kraft der Wildkräuter erfahren.

Weitere Informationen unter: www.naturpark-rhein-westerwald.de

Netzwerkpartner-Besuch in Hammerstein

Natürlich ist für uns der regelmäßige Kontakt und Gedankenaustausch mit unseren Naturgenuss-Partnern wichtig. So waren wir kürzlich bei Guido Emmel und seiner Frau im Weinhaus Emmel in Hammerstein.

Hier wird nicht nur seit 1785 (!) Weinbau betrieben. Auch das frisch gebackene Brot und der geräucherte Schinken, mit denen die Gäste oft verwöhnt werden, sind selbst gemacht.

Das Weinhaus Emmel bietet Weinproben (u.a. mit dem Hammersteiner Schlossberg, dem Monz und dem Lavet sowie dem Rubino und dem Monzecco (Riesling Perlwein). Die Gaststube lockt am Wochenende mit regionalen Leckereien und Spezialitäten aus der eigenen Räucherei. 5 gemütliche Zimmer im Hotel versprechen Urlaub bei Freunden. Das Weingut liegt direkt am Premium-Wanderweg Rheinsteig und ist ein guter Ausgangspunkt, um die Region zu entdecken.

Weitere Informationen unter: www.weinhotel-emmel.de

Leckerer Bauernhof-Käse von den Rheinhöhen

Der Hof Ronig in Dattenberg zählt zu unseren Naturgenuss-Erzeugern und hat jede Menge leckere Erzeugnisse zu bieten – von frischem Geflügel- und Rind- sowie Schweinefleisch aus eigener Haltung über saisonales Gemüse und Kartoffeln bis hin zu Käse- und Molkereiprodukten.

Wie wäre es beispielsweise mit dem Kleinen Griechen (Fetakäse), dem Ofenkäse, der Ziegenrolle „Emma“, diversen Frischkäsen oder mit dem „Jupp“, einem Schnittkäse mit Bergkäsekulturen, der etwa 2 Monate gereift ist?

All diese Produkte und noch viel mehr kannst du im Hofladen von Marion und Albert Schmitz kaufen … und wenn du freitags dorthin fährst, gibt es auch frisches, selbst gebackenes Brot (am besten auf Vorbestellung) … hmmm!

Weitere Informationen unter: www.hof-ronig.de